29. Juli 1951 — Neuanfang der Bayreuther Festspiele zwei Jahre nach der Gründung der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth am 22. September 1949.

Das Festspielhaus stellte sich Wagner ursprünglich als einfache Bretterbude zur einmaligen Aufführung all seiner Werke vor, die hernach wieder abgerissen wird. Das Wagner-Theater sollte die besten Aufführungsbedingungen zu Preisen bieten, die sich die Allgemeinheit leisten konnte (Richard Wagner wünschte sich, dass »das Publikum unentgeltlichen Zutritt zu den Vorstellungen haben sollte«). Auch der schließlich auf dem Grünen Hügel in Bayreuth errichtete Bau war nicht für die Ewigkeit gedacht. Dennoch hat er seit 1876 Generationen von Musikliebhabern in seinen Bann gezogen.